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Lauf zur Nordbayr. Slalommeisterschaft und Dt. Bergmeisterschaft im Deutschen NAVC beim MSCJura
Peter Maurer (MSC Jura) übernimmt durch Klassensieg die Meisterschaftsführung in der BM2009
80 Starter am Samstag– Sonntag 67 Teilnehmer
Bernhard Bender Gesamtsieger in 38,65 Sek.
Geislohe – Der MSC Jura veranstaltete am vergangenen Wochenende seinen 36. Automobilslalom, zu dem sich dann auch reichlich Teilnehmer einfanden; um wichtige
Punkte für die nordbayrische Slalommeisterschaft einzufahren. Am Samstag um 12.00 Uhr schickte Fahrtleiter Tobias Enderlein das erste Fahrzeug auf den von ihm sehr anspruchsvoll gestellten Parcours. Die Klasse 1
gewann Marina Höppe(58,13) vom 1.AMC Feucht auf VW Polo vor Vereinskamerad Alexander Körber (58,91). Wolfgang Blaschke wurde Dritter in 1.03,37. Die Klasse 2 war stark in bayrischen Hand, doch Klassensieger
wurde mit über einer Sekunde Vorsprung Helmut Salm vom MSC Bollenbachtal in 54,23. Danach folgte 5x AC GUN vor 4x NAC Amberg. Außer dem Klassensieger fahren nur Neulinge in dieser Klasse, die geringen Zeitabstände
lassen auf spannende Duelle im Lauf der Saison hoffen. Diesmal war Thomas Honold Zweiter in 55,55 vor Stephan Eisen (55,81) und Michael Meier (56,87). Das Vereinsduell des NAC Amberg entschieden die beiden
Amazonen für sich; Anja Brenner wurde Siebte (58,34) vor Kerstin Heldmann (59,74). Die stark besetzte Klasse 3 entschied einmal mehr Kurt Farnbacher vom ASC Ansbach für sich. In 48,32 verwies er Lokalmatador
Martin Ehrngruber (48,80) auf Rang 2. Martin Meyer wurde in 49,04 Dritter. Knapp vor Holger Farnbacher (ASC Ansbach) und Thomas Winter (MSC Jura). Die Klasse 4 gewann in Abwesendheit von Landesvorstand Georg
Schwarz – er feierte seinen 60. Geburtstag zudem wir Ihm alle recht herzlich gratulieren - Dietmar Seiler vom ASC Ansbach in 48,69 vor Helmut Meyer (49,65). Inge Reißinger konnte sich mit 51,37 knapp vor Michael
Späth vom 1. AMC Feucht (52,08) auf dem Podest behaupten. In der Klasse 5 konnte der MSC-Jura seinen ersten Sieg an diesem Wochenende einfahren. Günther Philipp (genannt „Bärli“) siegte auf Polo G40 souverän in
48,28 vor Helmut Hoffmann (ATC Weiden) in 49,46 und Hardy Audenrieth von der SFG Rauhe Alb (49,80). Mit dieser Zeit war Günther Philipp bis dahin auch schnellstes Serienfahrzeug. Doch in der Klasse 6 wurde er
noch knapp abgefangen. Wer sonst als Werner Beck alias „Semmel“ konnte diese Zeit noch toppen. In 47,96 holte sich Beck den Klassen- und Gruppensieg und konnte den Fresskorb mit nach Bechhofen nehmen. Der
Zweitplatzierte der Klasse – ein altbekannter aus dem Hohen Norden auch genannt „Südschwede“ – fuhr 15 DAM-Sportfahrerpunkte ein und kommt den magischen 10.000 DAM-Punkten immer näher. Hans-Jürgen Schuldes aus
Braunschweig wurde in 50,37 auf BMW guter Zweiter.Erich Ziegler, Daniela Breiter und Ricarda Beck folgten auf den weiteren Plätzen. Bei den verbesserten Fahrzeugen in der Klasse 7+8 gewann Hans Beer vom NAC
Nittenau in 43,29 knapp vor Christian Link (43,86) und Reinhold Link (45,41). Christopher Knorr auf MG Metro vom MSC Jura wurde Vierter vor Stefan Kratzer und Michael Feyl.In der teilnehmerstärksten Klasse des Tages
setzte Karl-Heinz Thiel vom NAC Nittenau seinen Siegeszug in dieser Saison fort und gewann auf seinen pfeilschnellen NSU sowohl Klasse als auch die Gruppe 2. Seine Zeit 42,42 reichte am Ende zur drittschnellsten
Tageszeit.Josef Turban (43,56), Joachim Thomas (ebenfalls 43,56), Richard Rötzer (43,85) und all die anderen schnellen Leuten dieser Klasse bissen sich an dieser Zeit die Zähne aus und mussten seine derzeitige
Dominanz anerkennen. Die Klasse 10 sah mal wieder einen alten aber immer noch konkurrenzfähigen BMW 2002 gesteuert von ebenfalls zwei bekannten Männern der 90er Jahre. Dietmar und Werner Langwieser. So war auch
das Ergebnis; Dietmar in 46,86 vor Werner (49,22) und Tobias Auchter der technische Probleme mit seinem Corsa hatte und sich mit dem dritten Rang begnügen musste. Die Steigerung sollte für ihn am Sonntag folgen.Die
Klasse 11 gewann einmal mehr Johannes Enderlein (MSC Jura) in 44,25 eine Sekunde vor Andi Haas (45,25) vom 1. AMC Feucht und Willi frank (45,33) vom AC GUN.Wilhelm Pieczka besser bekannt als „Pizzawilli“ wurde in
45,93 Vierter. Zum Abschluss des Samstages ging die Klasse 13 an den Start. Die Eigenbaufahrzeuge kommen jedes Jahr gerne nach Geislohe um den Bergslalom zu fahren. Und alle Jahre wieder heißt auch das Duell
Herbert Rötzer gegen Florian Krinner. Zweimal legte Florian Krinner vor, doch zweimal konterte „Herbl“ Rötzer nervenstark und siegte sehr knapp mit Tagesbestzeit 40,56 vor Florian Krinner 40,72 und Anton Krinner
42,51. Vereinsvorstand Heinz Moegen dankte bei der Siegerehrung den zahlreichen Teilnehmern und lud natürlich auch gleich für den am nächsten Tag stattfindenden 17. Berg-Cup auf derselben Strecke ein.
Bereits am frühen Sonntagmorgen brüllten dann die ersten Motoren auf. Pünktlich um 08.00 Uhr startete das erste Fahrzeug zum 17. Berg-Cup. In den zusammengelegten Klassen 1,2 und 3 (8 Starter) gewann Klaus Rupp
hauchdünn vor Sohn Tobias - 46,59 gegenüber 46,65. Mit großem Sicherheitsabstand folgten Kurt und Holger Farnbacher vom ASC Ansbach. In Klasse 4 starteten lediglich 3 Slalomfahrer aus Nordbayern. Martin Ehrngruber
vom MSC Jura siegte auf VW Scirocco in 46,18 vor Helmut Meyer (ASC Ansbach) und Michael Späth vom 1.AMC Feucht. Die Klasse 5 ging an den ASC Rheingau in Person Michael Störmann. Seine Zeit 46,09 war eine ½
Sekunde schneller als die Zeit von LV-Sportleiter Martin Meyer. Die Plätze 3 – 7 lagen innerhalb von 2/10 Sekunden. Hardy Audenrieth zeitgleich vor Michael Ruhland. 6 Hundertstel dahinter Herbert Rötzer weitere 9
Hundertstel danach Christian Frank. Michael Wagenlender´s 46,93 wiederum nur 5 Hundertstel langsamer. In Klasse 7+8 gewann wie schon am Samstag Hans Beer vor Christian Link. Der Abstand diesmal aber satte 2,5
Sekunden. In Klasse 9 ging das in Idarwald begonnene Duell an der Spitze weiter. Nicht nur die beiden Sieger aus Idarwald Peter Maurer und Frank Duscher, sondern auch Andi Lehmeier und „Rennopa“ Hans Strassner
mischten munter um den Sieg mit. Zu aller Spannung gesellte sich dann auch noch ein kurzer Regenschauer der die Reifenwahl schwierig machte. Nach Lauf 1 führte Peter Maurer auf Slicks knapp vor Strassner auf
Regenreifen. Lehmeier und Duscher folgten mit Slickbereifung. Die Strecke trocknete mehr und mehr ab. Frank Duscher legte vor 41,76 bedeuteten am Ende Rang 3. Peter Maurer konterte und übernahm mit 40,88 die
Führung. Andreas Lehmeier steigerte sich auf 41,48 und schob sich zwischen Maurer und Duscher. Als letzter der Sieganwärter kam Routinier Hans Strassner, doch auf der abtrocknenden Strecke lösten sich seine
Regenreifen schier auf und die Zeit hielt bei 42,80 an, was am Ende Platz 4 bedeutete. Am Rande sei noch erwähnt: als Hans-Jürgen Strassner bei der Rückführung ins parc-ferme die Ergebnisliste der Klasse 9 auf Höhe
des Sprecherwagens ausgehändigt bekam, fand selbst er nichts mehr was es an dieser Veranstaltung noch zu kritisieren gäbe. Bleibt nur zu Hoffen das sich das in 2010 auch wieder an höheren Starterzahlen
widerspiegelt. Doch zurück zum Sportlichen, in Klasse 10 musste der schlechtere erste Lauf entscheiden wer Klassensieger wird. Da Tobias Auchter und Ralf Duscher je mit 40,34 ins Ziel kamen entschied Lauf 1
zugunsten von Auchter 40,53 gegenüber Duscher´s 40,87. Torsten Michel wurde in 42,89 Dritter. Die zusammengelegten Klassen 11+12 wurden zur sicheren Beute von Bernhard Bender (MSC Bollenbachtal). In 38,65
siegte er in Tagesbestzeit vor Dieter Reimann 39,45 und Jürgen Schuster 40,43. Manuel Dorner vom MSC Jura auf Opel Kadett C wurde in 40,82 Vierter. Den Abschluss machte die Klasse 14, hier siegte Roman
Sonderbauer auf Kadett C in 42,40 vor Mathias Mohr auf VW Polo in 43,61. Gegen 16.30 Uhr war die Veranstaltung ohne größere Zwischenfälle und vor allem unfallfrei beendet. Der MSC-Jura bedankt sich bei
allen Teilnehmern, Helfern, Gönnern und Zuschauern. Bericht: Tobias Enderlein
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