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Vierundzwanzig altbekannte Orifahrer bildeten die Gruppen 1 und 2 und sechs Neulinge die ,,Schnupperklasse" bei diesem Meisterschaftslauf zur AM. Es fehlte der Titelverteidiger Peter Beckers aus dem
Rheinland, der seinen Jahresurlaub langfristig anmelden muss. Es fehlten auch einige Stammgäste aus Berlin, so dass schließlich Adolf Oberthür der einzige nichtbayrische Starter war. Fahrtleiter Jürgen Volkmer und
Eahrtsekretärin Sonja Hutflesz hatten sehr sorgfältig eine anspruchsvolle und fehlerfreie Fahrt ausgearbeitet, bei der 79 Kontrollen in der richtigen Reihenfolge anzufahren waren. Das gelang niemanden.
Bereits nach der ersten von vier Etappen hatten die acht Teams der Gruppe 2 schon zwischen 50 und 180 Punkte auf dem Konto. Rainer Freiberger/ Michaei Lobenhofer vom NAC Amberg gingen zunächst in Führung. Diese
Etappe führte vorn Harktflecken Arberg nach Weiherschneidbach. In der dritten Aufgabe dieser Etappe machten sechs von acht Expertenteams erstaunlicherweise einen sogenannten Anfängerfehler, indem sie
nicht zum nächsterreichbaren Symbol fuhren, sondern zu einem "im Weg" liegenden weiter entfernten Aufgabentei1. Dabei fuhren sie unbewusst die nicht geforderte gesamtkürzeste Strecke.
Die zweite Etappe führte wieder zurück nach Arberg. Es kam nun darauf an, die in Etappe 1 gefahrene Strecke nicht gegenläufig zu fahren und nicht zu kreuzen, Das gelang nur dem Team Horst Müller/Adolf Oberthür ohne Fehlkontrolle. Das brachte sie aber nur von dem sechsten auf den fünften Platz, da sie in der ersten Etappe bereits 12 Fehlkontrollen kassiert hatten. Die Führung in der Gesamtwertung mussten sich jetzt Freiberger/Lobenhofer mit Kraus/Breiter, MSC Fränkische Schweiz teilen. Beide hatten jetzt 7 Fehlkontrollen, entsprechend 70 Strafpunkten. Die dritte Etappe von Arberg nach Röttenbach war mit einer Punkt-Pfeil-Skizze besonders anspruchvol1. Vier Teams konnten diese Etappe mit nur drei Fehlern absolvieren: Hertlein/Zajitschek, Lang/Lang, Kraus/Breiter und Müller/0berthür. Nun übernahmen Kraus/Breiter mit 10 Fehlkontrollen die alleinige Führung in der Gesamtwertung. In der vierten Etappe, die wie die dritte Etappe wieder in das Gebiet von GroBlellenfeId führte, machten Kraus/Breiter den Sack zu. Sie machten keine aus früheren Fehlern resultierenden Folgefehler und fuhren diese Etappe als einzige mit Null. Der Aushang im schmucken Gasthaus Rieger erfolgte bereits um 16.05 Uhr, da dem Veranstalter keine Fehler unterlaufen waren, bekam
der Sportkommissar Gerhard Eichenmül1er nichts zu tun und die Siegerehrung konnte ohne Verzögerung durchgeführt werden. Zu loben war auch die schöne verkehrsarme Strecke, die sich die Motorsportler nur mit
wenigen Skatern und Reitern zu teilen hatten.
Bericht Adolf Oberthür
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