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Fritzlar

Martin Meyer räumt ab

Zum Auftakt der diesjährigen Deutschen Slalommeisterschaft beim AMC Fritzlar auf der bekannten Flugplatzstrecke herrschte vor allem in der Gruppe 1 reger Andrang. Die grossen Überraschungen blieben jedoch aus. Nachdem die Favoriten Werner Leidenberger und Heinz Schmidt die Klassen 1 und 2 gewonnen hatten, lag mit Martin Meyer in der mit 15 Starten besetzten Klasse 3 auch ein sieggewohnter Fahrer vorne. Die Überraschung war aber die von ihm vorgelegte Zeit. 50,67 sec. bedeuteten nicht nur 1,9 sec. Vorsprung vor dem zweitplazierten Karl Heinz Werth, sondern auch den Gruppensieg.
Selbst die Klasse 5 und Klasse 6 Sieger Johannes Enderlein (50,81 sec.) und Werner Beck (51,81 sec.) bissen sich an dieser Zeit die Zähne aus. Stefan Korbach langten 53,61 sec. um die ebenfalls gutbesetzte Klasse 4 zu gewinnen.
Die Gruppe 2 bestand aus vier Klassen. Die 1150`er waren dünn besetzt (Sieger Herbert Gleixner), ebenso wie die 1600`er, wo Roland Herget vorne lag. Stärkste Klasse in der Gruppe 2 waren die 1300`er. Hier legte Altmeister H.J. Strassner auf seinem entstaubtem Audi 50 mit 45,99 sec. eine Gruppensieg verdächtige Zeit vor. Norbert Fricke und Frank Duscher blieben die Ehrenplätze. In der Klasse 11 dominierten die Ford Escort Piloten. Chris de Vries setzte noch einen drauf und kam auf 45,94 sec. Platz 2 ging an Josef Vogt vor Kurt Litzius und Helmut Göltzer.
Stark wie lange nicht mehr präsentierte sich die Gruppe 3. Schnellster der 12
Formel Piloten war Jörg Dulsmann (44,13 sec.) vor Hermann Farnbacher und Theo Klöckner.

Bericht Olaf Fischer