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Oldies but Goldies
Hans Jürgen Strassner siegt beim SM-Lauf der FG Rhein-Main auf dem Vogelsbergring
Der Vogelsbergring in Wittgenborn war am 26.8.2001 Austragungsort des 7. Laufes zur Deutschen
Slalom-Meisterschaft. 72 Starter nahmen bei extrem schweisstreibenden Temperaturen den flüssigen, aber trotzdem viel Lenkarbeit erfordernten Parcours unter die Räder. Dabei war die Gruppe 1 wesentlich stärker
besetzt als die Gruppe 2. In den einzelnen Klassen ging es sehr eng zu. Bei den 1000`ern siegte Werner Leidenberger mit 1:22:29 gefolgt von Nikolas Müller in 1:22:67. In der Klasse 2 erzielte Jörg Habiger in beiden
Läufen eine identische Zeit von 1:23:18. Olaf Fischer folgte in 1:23:25. Bei den 1300`ern steigerte sich Martin Meyer im zweiten Durchgang auf 1:19:12 was auch den Gruppensieg bedeutete. Kurt Farnbacher blieb in
1:19:36 nur knapp dahinter. In der Klasse 4 setzte sich überraschenderweise Newcomer Thomas Boron knapp aber verdient durch. 1:21:66 war seine Zeit. Platz zwei ging an Klaus Reihs in 1:21:78. Bei den 2ltr. Autos
dominierte Emil Dommel nach Belieben, kam aber mit 1:19:69 an Martin Meyers Bestmarke nicht heran. Gerold Schicklang steuerte seinen BMW 318i auf Rang Zwei vor Tobias Enderlein und HJ Schuldes. Über 2000ccm wackelte
Meyers Bestzeit dann nochmals denn Werner Beck lies seinen Diesel mächtig glühen. Bei 1:19:36 blieben schliesslich die Uhren stehen. Das bedeutete schlappe 3 sec Vorsprung vor Joachim Hofmann und Inge Süss. Die
Formelfahrzeuge der Klasse 13 machten die Tagesbestzeit unter sich aus. Schnellster war dabei Jörg Dulsmann auf seinem Formel Ford in 1:09:15 vor Hermann Farnbacher und Herbert Roetzer.Danach startete die Gruppe 2
ihre Wertungsläufe. Die Klasse 7 bestand aus drei Fiat Abarth. Während Bernd Henrich die schnellsten Zeiten fuhr, gewährte Michael Feyl den zahlreichen Zuschauern interessante Ausblicke auf den Unterboden seines
Fahrzeuges. Die zusammengelegte Klasse 8 und 9 sicherte sich Rentner Hans Jürgen Strassner in 1:10:18. Mitfavorit Guntram Schmolke hatte im ersten Durchgang 1:10:77 vorgelegt, musste aber im zweiten Umlauf die Segel
streichen. Richard Roetzer steuerte seinen bildschönen NSU TT auf Rang 3. Nachdem Karsten Weber die dürftig besetzte Klasse 10 für sich entschieden hatte, bot dann die zusammengelegte Klasse 11 und 12 eine dicke
Überraschung. Christian Reuter konnte mit BMW M3 nicht nur Helmut Göltzer 3 sec. aufs Auge drücken sondern mit 1:10:66 fast noch HJ Strassners Traumzeit erreichen.
Bericht Olaf Fischer
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