asc logo
zum navc - hier klicken
SM Sophienthal

Regen, Regen, nochmals Regen

Dies war die Devise beim diesjährigen Flugplatzslalom des MSC Sophiental. Der 8. Lauf zur Deutschen Slalommeisterschaft lockte das Rekordstarterfeld von 122 Teilnehmern trotz widrigster Witterungsbedingungen auf den 1650 m langen Parcour auf dem Bindlacher Flugplatz. Wie gewohnt bot der MSC Sophiental nicht nur eine sehr schnelle und anspruchsvolle Streckenführung sondern auch eine gute organisatorische Leistung, wo alles stimmte. Sogar das Lokalfernsehen hatte sich für den Nachmittag angesagt.
Die Gruppe 1 brachte sensationelle 72 Starter auf die Beine, 24 alleine in der Klasse 5 und 15 in der Klasse 6. Bedingt durch Streckenlänge und Witterung kam es in den einzelnen Klassen zu enormen Zeitunterschieden. Gute Regenreifen und der Mut an einigen kritischen Stellen den Gasfus unten zu halten, waren Garant für eine gute Plazierung. Die Gruppe 2 fiel mit 30 Startern zahlenmäßig etwas ab, hier verzichteten etliche der Angereisten auf den Start, wohl aus Mangel an geeignetem Reifenmaterial. 9 Formelfahrzeuge und 10 Lotus Super Seven komplettierten das Feld.
Den Gesamtsieg sicherte sich H-J Strassner (Kl. 9) auf seinem Audi 50 in 83,63 sec gefolgt von Guntram Schmolke (Kl.9) VW Polo, 84,76 sec. Die drittschnellste Zeit ging an Herbert Gleixner (Kl.8) VW Polo 85,02 sec vor Rosy La Busch (Kl.10) Fiat Ritmo 85,47 sec. Bei den Formelfahrzeugen überraschte Herbert Roetzer als Klassensieger in 87,25 sec. In der Gruppe 1 hieß die Reihenfolge Johannes Enderlein (Kl.5) Opel Kadett, 88,41 sec vor Martin Meyer (Kl.3) VW Polo, 89,54 sec. und Eduard Meckel (Kl.6) BMW M3, 89,75 sec. Newcomer Tobias Enderlein überraschte mit sensationellen 89,82 sec und Platz 2 in der Klasse 5.

Bericht Olaf Fischer