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Der ASC Sulzbach Rosenberg führte nach mehrjähriger Pause wieder eine Orientierungsfahrt durch. Leider kamen nur 18 Teams.Vom Start weg, gleich eine Fischgräte nach Karte, aber nicht wie in Berlin die
Fischgräte gespiegelt, sondern der Kartenausschnitt, also die Karte ans Fenster gehalten und von hinten draufgeschaut, und der Beifahrer hat die Äste diktiert. Weil das Spiegeln so schön ist, war auch der
Kartenausschnitt der 2. Aufgabe auch gespiegelt, aber diesmal waren Pfeile und Punkte zu übertragen. Dann hatte ich die Entfernungen der Symbole genau gemessen und eine Strecke festgelegt, nach der Hälfte musste ich
diese wieder ändern, weil ein Sperrschild nicht in der Karte war. Beide Aufgaben waren nicht zu schwer und der Stadtplan 1:10000 war auch gespiegelt noch gut zu erkennen.Zur Abwechslung waren in der 3. Aufgabe die
Pfeile gleich eingezeichnet. Viele ließen sich ein wenig zur gesamtkürzesten Strecke verleiten, und haben die Pfeile in falscher Reihenfolge angefahren, um damit gleich mehrere Kontrollfehler zu kassieren. Nach
der ZK1 hatte der Fahrtleiter die Kartenausschnitte neu gemischt, diese musste man erst einmal ordnen, dann erst konnte man die Strecke ausarbeiten. Zur nächsten Aufgabe war erst mal eine Überlappung zu fahren, ob
man den Kreisel links oder rechts herum fahren soll, musste man erst mal genau messen.Weil die Fahrtleitung erst die Karten gemischt hatte, machte sie mit den Chinesen nach Natur gleich weiter. Die waren
durcheinander, verkehrt herum und auf den Kopf gestellt, und damit es nicht langweilig wird auch ein paar mehr, als man fahren sollte. Wer das nicht sah, musste das mit der Gegenrichtung entdecken.Weiter ging’s in
Richtung Schnellersdorf, ein Dorf mit 2 Straßen, und vor der ersten Straße noch ein Feldweg, dazu noch ein Posten um die Teilnehmer gleich mal falsch die erste Straße reinzulocken, die war aber erst das 2. mal dran.
Nach dem Bordkartenwechsel kam ein großer Kartenausschnitt mit Pfeilen, und vielen kleinen Topoaugen mit Punkten, das Ganze ergab eine Punkt – Pfeil – Punkt Skizze. Zum Finale dann noch ein Chinesenlabyrint nach
Natur, das kurz vor dem Clubheim des ASC Sulzbach-Rosenberg ein paar Schleifen zog. Auf der Strecke waren insgesamt 23 Stempelposten postiert, und an den richtigen Stellen der Strecke plaziert. Eine Schleife
sparen und die Nummer nur aufschreiben, war hier absolut nicht drin. Weil man einen Kreisel mit 3 Stemplern gleich 3 mal fahren musste, konnte man das Fenster gleich untenlassen, nicht das der Fensterheber noch
heißläuft. Die relativ wenigen NKs waren auch gut aufgestellt. Dank der Stichwahlen für Landrat und Bürgermeister konnten die NKs gut hinter den Wahlplakaten versteckt werden, auf dem richtigen Weg waren aber alle
gut sichtbar. Leider verwechseln manche Teilnehmer eine Orientierungsfahrt mit einer Rallye, und fahren viel zu schnell durch die Dörfer. In einer Ortschaft wurden wir mit einer Reihe über die Fahrbahn gelegten
Ziegelsteinen erwartet, weil andere vor uns, den Anwohnern nach, viel zu schnell gefahren sind (normal fahren auf dieser Straße nur die Bewohner der 3 Häuser und der Landwirt zu seiner Wiese). Andere standen am
Straßenrand und winkten “begeistert” mit einem Besen. Nach STVO darf man 50 fahren, aber in den Durchführungsbestimmungen stand Tempo 30 in den Ortschaften, und für einzelne Wege ist auch das zu schnell.Für den
Schwierigkeitsgrad der Aufgaben war ein Schnitt von 35 km/h meiner Meinung nach zu schnell. Ich hatte auf jeder Etappe ein paar Minuten Karenz gebraucht, andere mussten abbrechen, um rechtzeitig ins Ziel zu kommen
Bericht Michael Lobenhofer NAC Amberg Zu den Ergebnissen
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