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Hockenheim 1. März 2009

NAVC Rundstreckenrennen am 1. März 2009 in Hockenheim

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Ausführliche Ergebnisse gibt es auf der navc-homepage (siehe RSM)

Der starke Schneefall in südlichen Teil Deutschlands hielt doch einige Teams vom Start zur Saisoneröffnung der Deutschen Amateur Rundstreckenmeisterschaft ab. 33 unerschrockene Fahrer fanden jedoch doch den Weg zum Hockenheimring und wurden bei frühlingshaftem Wetter von strahlendem Sonnenschein verwöhnt. Der Deutsche NAVC hatte wie immer zusammen mit dem Pistenclub die Rennstrecke für einen Tag gemietet. Neben den bekannten Fahrzeugen der NAVC-Rundstreckenszene tummelten sich Porsche, Mercedes, Audi und andere hochkarätige Sportwagen im Fahrerlager.

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Ausfahrt Boxengasse


Schon zeitig wurde zur Papier- und technischen Abnahme zur NAVC-Box gerufen. Dort bereitete der NAVC Sportpräsident persönlich für alle Fahrer und Helfer des NAVC ein kostenloses Frühstück mit knusprigen Brötchen und frischen Brezen zu. So gestärkt konnte man direkt anschließend zum halbstündigen freien Training starten. Der Asphalt vor noch kalt und leicht feucht, die Trainingssession verlief jedoch ohne besondere Vorkommnisse. Andreas Fiedler auf seinen neuen PRC Pedrazza konnte als einziger die 2 Minuten knacken, Drahos Dzibela auf Mitsubishi EVO 9 lag knapp drüber. Michael Rieger musste leider seinen wunderschönen Simca Rallye 2 mit Motorschaden bereits nach einigen Runden abstellen.
Das Zeittraining konnte wiederum Andreas Fiedler für sich entscheiden, mit Respektabstand folgte Dzibela und rund 3 Sekunden länger für die Runde brauchte Walter Forster auf seinen BMW M3. Das Schlusslicht des Trainings bildete Jürgen Spahn auf seinen neuerworbenen VW Polo, der riesige Dachspoiler brachte zwar genügend Anpressdruck auf die Hinterachse, bremste den 1300er Polo auf der Geraden doch zu sehr aus.
Am Nachmittag standen dann zwei Rennläufe a 10 Runden auf dem Programm. Der Start erfolgte jeweils fliegend nach einer Einführungsrunde. Die erste Kurve am Ende der Start/Ziel Geraden stellte diesmal kein Problem dar, lediglich Karl-Josef Hemmerlein auf Radical Gr. C schaffte nach einer leichten Kollision mit dem A112 von Rainer Thiel nicht mehr die Kurve und drehte sich ins Aus. Fiedler fuhr wie immer vorne weg und überrundete bis auf Walter Forster, Drahos Dzibela und Michael Horn BMW, alle anderen Teilnehmer.

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Aufstellung zum Rennen


Der Start zum 2. Lauf am spätem Nachmittag verlief ebenfalls völlig problemlos. Andreas Fiedler konnte sein Pace nochmals steigern und legte die 10 Runden in einer Zeit von 18 Minuten und 18 Sekunden zurück. Lediglich Walter Forster wurde nicht überrundet, benötigte für die selbe Strecke aber fast 2 Minuten mehr.
In der zusammengelegten Klasse 3+4 der Serienwagen war im ersten Lauf Torsten Schulz der führende Mann. Leider musste er seinen Vauxhall Astra in der 6. Runde des zweiten Laufes am Rande abstellen und so konnte Herbert Rötzer vom MSC Hansenried auf Renault Clio die Klasse für sich entscheiden.
Bei den verbesserten Tourenwagen bis 1400ccm war der schnellste Mann Hartmut Kein auf VW Polo. Ein früher Motorschaden im ersten Lauf ebnete jedoch den Weg für Rainer Thiel auf Lancia A112. Auf Platz 2 folgte die einzigste Amazone im Feld, Mirijam Jüttner von der Scuderia Wiesbaden konnte Jürgen Span, ebenfalls VW Polo, locker auf Platz 3 verweisen.
In der mit 6 Fahrzeugen besetzte Klasse 7 jagten 4 Gölfe einen BMW und der wiederumden Toyota Corolla des Teams Schmidt vom MSC Mainz-Finthen. Im zweiten Lauf kämpfte Karl -Heinz Schmidt mit seinem störrischen 6-Gang Getriebe und Kay Berberich vom MSC Westpfalz konnte mit seinem BMW 318 is an K-H. Schmidt vorbeifahren. In der

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Schön und schnell

Gesamtaddition beider Läufe hatte jedoch das Team Schmidt die Nase vorn.
Heiß her ging es in der neu gestalteten Klasse 8 der verbesserten Fahrzeuge bis 2500ccm. Noch Sieger im 1. Lauf fiel Sascha Ernst mit seinem Vento im zweitem Lauf auf dem letzten Platz zurück. Das brachte Matthias Schmitt auf Opel Kadett auf den Ersten. Einen 4. Platz im ersten Lauf und einen 3. im zweiten brachten dem Team Koch/Vongries auf BMW 325i zwar die gleiche Punktezahl wie Sascha Ernst, die schnellere Trainingszeitt rettete dem Wiesbadener Vento Fahrer jedoch den 2. Platz.

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Tagesschnellster


Unangefochten Sieger in der größten Tourenwagenklasse wurde Walter Forster aus Train. Michael Horn profitierte vom Ausfall des deutlich schnelleren Drahos Dzibela und wurde Zweiter vor Peter Müller, beide BMW E30.
Tagessieger und schnellster der Klasse 10 war Andreas Fiedler. Karl-Josef Hemmerlein vom Team KaJo Motorsport wurde mit einer Runde Rückstand Zweiter.
Mit einer gelungenen Siegerehrung klang der erste Lauf zur Deutschen Amateur Rundstreckenmeisterschaft aus.

Bericht: Rainer Thiel   Fotos: Jürgen Volkmer

Ausführliche Ergebnisse gibt es auf der navc-homepage (siehe RSM)

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